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Faszination Architektur

Faszination Architektur
208 Seiten, gebunden mit 108 großformatige Farbabbildungen
Format: 26 x 34 cm
DuMont
Euro29,99 (D)
Euro 30,90 (A)
sFr 51,50 (UVP)
ISBN 978-3-7701-8924-3

„Drei Dinge sind an einem Gebäude zu beachten“, sagte Goethe über die Architektur, „dass es am rechten Fleck stehe, dass es wohlgegründet, dass es vollkommen ausgeführt sei.“ Die berühmten Bauwerke dieser Welt mögen diese Kriterien mehr oder weniger erfüllen – Gebäude wie das anlässlich der Olympischen Spiele in Beijing errichtete Nationalstadion, das Museo Guggenheim in Bilbao oder der Turning Torso in Malmö sind weltweit anerkannte architektonische Meisterleistungen.

Der DuMont Bildband Faszination Architektur präsentiert eindrucksvoll 74 der außergewöhnlichsten und gewagtesten Bauwerke aus den letzten 25 Jahren und zeigt aktuelle sowie zukünftige Architekturtrends auf. Eine visuelle Entdeckungsreise mit über 100 großartigen Fotografien quer durch Museen, Konzerthäuser, Wolkenkratzer, Firmensitze und Wohnhäuser.

Das auf Umhängetaschen aus recycelten LKW-Planen spezialisierte Unternehmen ‚Freitag‘ eröffnete im Jahre 2006 seinen ersten Flagship Store in Zürich. Passend zum Firmenimage und zum Corporate Design entstand nach Plänen eines jungen Schweizer Architekturbüros ein 26 Meter hohes, buntes Gebäude aus 17 ausgelagerten Frachtcontainern aus dem Hamburger Hafen, das sich perfekt in den boomenden Stadtteil Zürich-West eingliedert. Architektonisch ein kreativer Clou und außerdem ein vielbeachteter Beitrag zum nachhaltigen Bauen.

Große und kleine architektonische Meisterleistungen werden in diesem prächtigen Bildband vorgestellt. Jedem Bauwerk ist mindestens eine Doppelseite gewidmet. Von manchen zeigt der Bildband nicht nur den Blick auf das gesamte Gebäude, sondern auch noch eine faszinierende Detailansicht oder – wie im Fall der Allianz Arena in München – nächtliche Aufnahmen mit wechselnder Beleuchtung. So bekommt der Betrachter das Gebäude aus neuen, ungewöhnlichen Perspektiven zu sehen.

Die informativen Texte neben den großformatigen Bildern vermitteln in knapper Form alles Wissenswerte zu den Projekten. Unter den Architektennamen findet man so berühmte wie Tadao Ando, Norman Foster, Frank Gehry, Zaha Hadid, Daniel Libeskind, Jean Nouvel, Renzo Piano und viele andere. Ein Architektenverzeichnis und eine Chronologie am Ende des Buches helfen bei der Orientierung, eine Weltkarte zeigt die Lage der jeweiligen Objekte.

Der Bildband beschränkt sich aber nicht nur auf die Darstellung von Wohn-,Büro- oder Ausstellungsgebäuden, sondern zeigt auch außergewöhnliche Brücken, Bahnhöfe und Sporteinrichtungen. Renzo Pianos Centre Culturel Tijbaou etwa ist ein Kulturzentrum, das 1989 zu Ehren eines ermordeten Unabhängigkeitskämpfers errichtet wurde. Es besteht aus zehn traditionellen Hütten, die sich entlang einer überdachten Allee erstrecken und den typischen Dorfanlagen der Ureinwohner Neukaledoniens nachgebildet sind. Dank eines ausgefeilten Luftzirkulationssystems haben die filigranen Gebäude „einen besonderen Klang“.

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