Nina Hagen - Bekenntnisse

- Nina Hagen - Bekenntnisse
Autorin & Sprecherin: Nina Hagen
4 CDs - ca. 317 Min.
gekürzte Hörbuchfassung
Deutsche Grammophon
€ 18,00 (D & A)
ISBN 978-3-829-12368-6
Über Nina Hagen existieren 1000 Gerüchte: Nina die »Punkröhre«, Nina der »frivole Vamp«, Nina »der Bürgerschreck«. Wer Nina Hagen wirklich ist, weiß nur sie selbst.
Nun schreibt sie ihre »Bekenntnisse« und sie schreibt, wie sie singt: ohne Netz und doppelten Boden, aufregend, provokant, rückhaltlos authentisch. Nina Hagen redet ungeschminkt von sich und ihrem rasanten Leben. Doch sie hat mehr zu erzählen als die übliche Mixtur aus Sex, Drugs & Rock n Roll.
Nina erzählt davon, wie sie mitten in einem atheistischen Umfeld bereits sehr früh auf ein verbotenes, aber faszinierendes Wesen namens Gott stieß. Sie nimmt den Leser mit auf ein wildes Roadmovie, in dem sie unter anderem dämonische Erfahrungen in einem indischen Ashram machte. Auf ihrer Reise hat sie der Liebe, den Drogen und dem Tod ins Auge geschaut.
Vor allem aber begegnete sie Gott. »Gehst auch du weg wie all die anderen?«, hatte sie Jesus einst gefragt, damals in jener Nacht, in der die Geschichte begann. Die Antwort auf diese Frage ist die Lebensgeschichte der Nina Hagen: »Nein, ich bleibe hier. Ich war immer bei dir und werde auch immer da sein.«
Autorin
Geboren wurde Nina Hagen am 11. März 1955 als Catharina Hagen im Ostberliner Stadtteil Friedrichshain. Sie wuchs in einer Schauspieler- und Künstlerfamilie auf, so dass es nicht verwundert, dass sie sich recht früh der Musik zuwandte. Ihre erste Songveröffentlichung aus dem Jahr 1974 wurde sogleich ein riesiger Hit: „Du hast den Farbfilm vergessen“ hat bis heute Kultstatus. Zwei Jahre später änderte sich ihr Leben von Grund auf. In einer spektakulären Aktion wurde ihr Stiefvater, der Liedermacher Wolf Biermann, aus der DDR ausgebürgert. Er durfte für ein Konzert in Köln das Land verlassen, allerdings nicht wieder einreisen. Nina Hagen verkündete öffentlich ihre Solidarität mit ihm und drohte schließlich, in die Fußstapfen des regimekritischen Biermann zu treten, sollte sie nicht zu ihm in die BRD gehen dürfen. Vier Tage später konnte sie ausreisen.
In der Hochphase der Punkrockbewegung lebte Nina Hagen in London, wo sie schnell Anschluss an die Band Sex Pistols und deren Umkreis bekam. Sänger Johnny Rotten war ein großer Bewunderer von ihr. Zurück in Berlin brachte Nina Hagen diese Erfahrungen in ihre 1977 gegründete Nina Hagen Band ein, mit der sie sowohl national wie auch international große Erfolge feierte. Besonders ihre außergewöhnliche Art zu singen und zu performen erregte die Gemüter. So beschrieb Spiegel-Reporter Fritz Rumler die außergewöhnliche Sängerin mit folgenden Worten: „Nina Hagen schmeißt sich in die Musik, aggressiv, direkt, furios, orgelt im schönsten Opern-Alt, flitzt mit Krakeel und Kieksern in gleißende Sopran-Höhen, sie parodiert, persifliert, kobolzt wie ein Derwisch auf der Bühne: ein Rock-Sponti, eine geballte Ladung Energie, mit vier Oktaven Stimmumfang.“
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