Perry Rhodan NEO

- Perry Rhodan NEO Nr.1
Zu den bekanntesten Unterhaltungsmarken im deutschsprachigen Raum gehört PERRY RHODAN: Die Science-Fiction-Serie erscheint seit fünfzig Jahren und gilt bei vielen ihrer Leser als Kult. Die neue Serie PERRY RHODAN NEO erscheint im Format eines Taschenheftes und erzählt die klassischen Abenteuer quasi noch einmal – aber komplett modernisiert und am Geschmack der heutigen Zeit orientiert.
Seit fünf Jahrzehnten fasziniert die PERRY RHODAN-Serie ihre Fans. Eine geeinte Menschheit und Frieden auf der Erde waren 1961 die Visionen, mit denen sich die Leser identifizieren konnten. Die Suche nach der Unsterblichkeit, der Kontakt zu Außerirdischen und der Besuch fremder Welten entwickelten eine zusätzliche Faszination. Seitdem sind Tausende von Romanen erschienen, PERRY RHODAN wurde zur größten Science-Fiction-Serie der Welt.
Längst ist die Handlung im Jahr 5050 angekommen, und für viele potenzielle Interessenten ist der Kosmos der Serie recht komplex geworden. Aus diesem Grund reifte schon vor vielen Jahren die Überlegung: Wie wäre es denn, wenn man die Serie noch einmal starten würde? Wie wäre es, wenn Perry Rhodan mit seinen Begleitern nicht 1971 zum Mond geflogen wäre, sondern der Start im Jahr 2036 erst noch bevorsteht?
Bei der Erarbeitung der neuen Serie entschied man sich im Pabel-Moewig Verlag für den Autor Frank Borsch. Der in Freiburg lebende Schriftsteller, der seit Jahren für PERRY RHODAN schreibt, hat mit der »Alien Earth«-Trilogie – kam im Heyne-Verlag heraus – gezeigt, wie sich kühne Science-Fiction-Ideen mit einer realitätsnahen Handlung verknüpfen lassen.
Auf Basis solcher Überlegungen erarbeitete Borsch auch die Grundlagen für PERRY RHODAN NEO, nach denen jetzt die Autoren des Teams ihre Romane verfassen: Wie sieht die Welt im Jahr 2036 aus? Welche Grundlage hat der Flug zum Mond? Welchen Problemen steht Perry Rhodan gegenüber, wenn er die Außerirdischen trifft und versucht, mit ihrer Hilfe die Menschheit zu einigen?
PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick beschreibt die Arbeit des Autors so: »Frank Borsch hat die klassische Geschichte genommen und in eine potenzielle Zukunft versetzt, in welcher wieder ein Mondflug ansteht.« In seinem Roman »Sternenstaub«, der die Mondlandung im Jahr 2036 schildert, schafft Borsch es, sowohl die ursprünglichen PERRY RHODAN-Elemente aufzugreifen als auch moderne Handlungsstränge einzubauen.
Der erste Band der neuen Serie kam am 30. September 2011 in den Handel; alle zwei Wochen folgt ein neuer Band. Jeder Roman ist in sich abgeschlossen, dennoch erzählen sie eine zusammenhängende Handlung in der nahen Zukunft.
Sie erscheinen als Taschenhefte, die jeweils 160 Seiten umfassen. Der Einzelpreis beträgt 3,90 Euro.
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Heft Nr. 1: Sternenstaub
Das Jahr 2036: Überbevölkerung, Klimawandel und Terrorismus - die Menschheit steht kurz vor dem Untergang. Zudem steigen die Spannungen zwischen den Machtblöcken.
In dieser Lage startet der amerikanische Astronaut Perry Rhodan mit drei Kameraden zum Mond - denn dort geschieht Unheimliches. Mit einer uralten Rakete brechen die vier Astronauten ins Abenteuer ihres Lebens auf.
Auf dem Mond treffen sie auf die menschenähnlichen Arkoniden. Rhodan erkennt die Schwäche der Aliens - und er schlägt ihnen einen gewagten Handel vor.
Sein Ziel: Er will Frieden für die Menschheit. Sein Preis: Er muss sich gegen alle Regierungen der Welt stellen.
Heft Nr. 2: Utopie Terrania
Das Jahr 2036: Perry Rhodan und die Astronauten der STARDUST sind in der Wüste Gobi gelandet. In ihrer Begleitung ist ein Außerirdischer, der schwerkranke Arkonide Crest. Ihre Lage ist äußerst angespannt - Tausende chinesische Soldaten haben einen Ring aus Panzern und Geschützen um die Position der STARDUST gezogen.
Die Technik der Arkoniden schützt Perry Rhodan und seine Begleiter: Eine Energiekuppel sichert sie gegen den unaufhörlichen, schweren Beschuss der chinesischen Truppen.
Trotz der kritischen Lage verliert Rhodan sein Ziel nicht aus den Augen: den Bau einer freien und unabhängigen Stadt. Zusammen mit arkonidischen Robotern startet er dieses Vorhaben - es ist die Utopie Terrania.
Heft Nr. 3: Der Teleporter
Das Jahr 2036: Seit sie mit der STARDUST in der Wüste Gobi gelandet sind, werden Perry Rhodan und seine Mannschaft belagert. Immerhin schützt eine Energiekuppel die Astronauten und den schwerkranken Arkoniden Crest vor dem schweren Beschuss der chinesischen Truppen.
Crests Zustand verschlechtert sich allerdings immer schneller. Das Leben des Außerirdischen hängt an einem seidenen Faden ? doch von seinem Wissen hängt die Zukunft der Menschheit ab. Heilung könnte es in einer Spezialklinik geben, die ausgerechnet in Äthiopien liegt. Wie soll der Kranke dorthin kommen?
In der Zwischenzeit formieren sich auf der ganzen Welt Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Sie sind Mutanten, und sie haben ein Ziel: Sie wollen Perry Rhodan um jeden Preis unterstützen ? für den Weltfrieden, für eine geeinte Menschheit ...
Heft Nr. 4: Ellerts Vision
Das Jahr 2036: Seit sie mit der STARDUST in der Wüste Gobi gelandet sind, werden Perry Rhodan und seine Mannschaft belagert. Immerhin schützt sie eine Energiekuppel, die mit der Technik der außerirdischen Arkoniden errichtet werden konnte, gegen Angriffe.
Der Wissenschaftler Crest, einer dieser Außerirdischen, ist schwer erkrankt; Hilfe für ihn gibt es nur auf der Erde. Deshalb hält er sich in Äthiopien auf, wo er gut versorgt wird, weit entfernt von den Zentren der Welt. Doch die Häscher sind ihm auf der Spur ...
In der Wüste Gobi spitzt sich währenddessen die Lage zu. Zahllose Menschen schlagen sich zum Landeplatz der STARDUST durch, sie wollen zu Perry Rhodan stoßen, von dessen Utopien sie begeistert sind. Unter ihnen ist ein junger Mann aus München, der besondere Fähigkeiten besitzt. Sein Name ist Ernst Ellert ? und seine Vision führt zu einem dramatischen Treffen.

- Perry Rhodan NEO Nr.5
Schule der Mutanten
Frank Borsch ist der Chefautor bei PERRY RHODAN NEO.
Frank Borsch gehört zu den wichtigsten Mitwirkenden in dem Autorenteam, das die größte Science-Fiction-Serie der Welt publiziert: Seit Ende der 90er-Jahre verfasst er PERRY RHODAN-Romane, betreut Comics oder bringt Sonderpublikationen auf den Markt. Bei PERRY RHODAN NEO, der ab dem 30. September 2011 startenden Serie, ist er für die inhaltliche Konzeption und die richtungsweisenden Romane zuständig.
Der Science Fiction ist Frank Borsch bereits seit seiner Kindheit verbunden: Im Alter von zehn Jahren entdeckte er PERRY RHODAN bei einer Bekannten seiner Mutter. 1977 stieg er als regelmäßiger Leser ein und ließ sich für die nächsten zehn Jahre von den Weiten des Kosmos verzaubern. Dabei begeisterte er sich im besonderen für die Romane des PERRY RHODAN-Autors William Voltz, vor allem wegen seiner vielschichtigen Charaktere. Es dauerte nicht lange, bis seine Begeisterung auf andere Science Fiction übergriff. Auch heute noch schätzt er Autoren wie Alfred Bester, Philip K. Dick und Ursula LeGuin.
Den 1966 in Pforzheim geborenen Frank Borsch verschlug es nach seinem Zivildienst in den Nahen Osten und nach Asien. Er studierte Englisch und Geschichte in Freiburg, wo er heute auch lebt. Während des Studiums hielt er sich mit Nebenjobs als Wäschereifahrer, Paketpacker am Fließband und Pflegehelfer über Wasser. Zudem wirkte er an der Erstellung eines Umwelthandbuchs für Osteuropa mit.
Ein Höhepunkt des Studiums war sein Aufenthalt in Belfast, wo er von 1991 bis 1992 irische Kinder in Deutsch unterrichtete. »Das größte Abenteuer waren nicht irgendwelche Terroristen oder Bomben, sondern die irischen WG-Genossen«, fasst Borsch diese Zeit zusammen.
1997 startete er ins Abenteuer Selbständigkeit. Für den Heyne-Verlag übersetzte er ein knappes Dutzend Romane, für Marvel Deutschland zahlreiche Comics. Die verbleibende Zeit nutzte er für das Schreiben eigener Romane und Kurzgeschichten sowie journalistischer Arbeiten. Sein Interesse an Zukunfts-Visionen erlahmte in dieser Zeit nie – im Gegenteil: »Wir leben schon längst in einer Science-Fiction-Welt. Es merkt nur kaum einer.«
In den Jahren 2006 bis 2008 erschien im Heyne-Verlag seine Trilogie »Alien Earth« – ein Porträt unserer Welt in fünfzig Jahren. »Alien Earth« wurde für den renommierten Kurd-Lasswitz-Preis nominiert, das Theaterhaus Jena inszenierte den ersten Teil der Trilogie als Theaterstück.
Die Überlegungen, die er für »Alien Earth« anstellte, flossen auch in seine Arbeit für PERRY RHODAN NEO ein. Wie sieht eine realitätsnah geschilderte Welt in wenigen Jahrzehnten aus? Was ändert sich für die Menschen, wenn wirklich ein Kontakt zu Außerirdischen möglich wird? Und wie verhalten sich die Mächtigen der Erde, wenn ihr bisheriges System ins Rutschen gerät?
Frank Borsch schreibt alle Handlungsvorgaben für PERRY RHODAN NEO und koordiniert seine Ideen mit dem Autorenteam. Mit »Sternenstaub« verfasste er zudem den ersten Roman der neuen Serie.

- Perry Rhodan NEO Nr.6
Die dunklen Zwillinge
Dirk Schulz malt die Cover bei PERRY RHODAN NEO.
Er ist einer der kreativsten Comic-Künstler des deutschsprachigen Raumes und sorgt dafür, dass PERRY RHODAN auffällt: Dirk Schulz. Seit Jahren tragen seine Titelbilder zum optischen Erfolg der PERRY RHODAN-Serie bei. Künftig ist er auch für die Cover der neuen Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN NEO zuständig.
Der 1965 in Minden geborene Schulz war schon früh von PERRY RHODAN fasziniert, nicht zuletzt dank der eindrucksvollen Titelbilder. »Ich muss so zwölf Jahre alt gewesen sein, als mir die Nummer 1 in die Finger geriet. Die folgenden etwa 70 Hefte habe ich mir dann schnell antiquarisch besorgt und am Stück durchgelesen.«
Aber seine große Leidenschaft gehörte den Comics. Von »Micky Maus« über »Asterix« führte der Weg zu »Schwermetall«, wo die Größen der internationalen Comic-Kunst veröffentlicht wurden. Danach wollte Schulz vor allem eins: selbst Comics zeichnen. Fast zwangsläufig folgte daher dem Fachabitur (1982) ein Studium der Visuellen Kommunikation an der Fachhochschule Bielefeld, das er 1992 mit einem Diplom abschloss.
Bereits 1988 veröffentlichte er seine Comic-Story »System ohne Schatten« im kurzlebigen Science-Fiction-Magazin »Phantastische Zeiten«; dadurch wurde der PERRY RHODAN-Autor Robert Feldhoff auf ihn aufmerksam. »Er fand die Zeichnungen toll, die Geschichte weniger, und fragte, ob ich nicht Lust hätte, mit ihm als Texter zusammenzuarbeiten. Super! Das war genau das, was ich wollte.«
Gemeinsam entwickelten die beiden die Science-Fiction-Serie »Indigo«, die für einen Comic aus Deutschland vergleichsweise erfolgreich wurde. Parallel zur Arbeit als Comic-Zeichner gründete Schulz die Werbeagentur »Animagic«, die sich seither erfolgreich mit Illustration, Web-Design und TV-Spots beschäftigt.
Schulz, der bereits mehrfach mit dem Deutschen Phantastik-Preis ausgezeichnet wurde, gestaltet künftig alle Titelbilder für die neue Romanserie PERRY RHODAN NEO. Grundlage seiner Arbeit sind jeweils die Textvorgaben des Chefautors Frank Borsch sowie intensive Gespräche mit der Redaktion.
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Die nächsten weiteren Hefte:
Nr.7: Flucht aus Terrania
Nr.8: Die Terraner
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